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Hilfsmittel

Pflegehilfsmittel (Pflegeversicherung)

Pflegebedürftige Menschen aller Pflegegrade (vgl. Punkt „Pflegegrade“) haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Diese Pflegehilfsmittel sollen die häusliche Pflege erleichtern, die Beschwerden des pflegebedürftigen Menschen lindern und/oder zu einer selbstständigeren Lebensführung des pflegebedürftigen Menschen beitragen.

Die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln wird von Ihrer Pflegekasse übernommen, soweit diese nicht aufgrund von Behinderung und Krankheit durch die Krankenkasse oder andere zuständige Leistungsträger zu leisten sind (vgl. Punkt „Services“ – „Hilfsmittel (Krankenversicherung)“).
Es gibt grundlegend zwei Arten von Pflegehilfsmitteln:
  • Technische Pflegehilfsmittel (z.B. Rollstuhl)
  • Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (z.B. Versorgung mit Inkontinenzmaterialien).
Genehmigt werden nur notwendige Pflegehilfsmittel. Die Pflegekasse überprüft die Notwendigkeit des Pflegehilfsmittels im Hinblick auf den konkreten Einzelfall. Maßgebend dabei sind die Bestimmungen aus dem Pflegehilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes. Dort werden die konkreten Anspruchsvoraussetzungen je Hilfsmittel beschrieben. Wir von der Diakoniestation Soest stehen Ihnen bei der Beschaffung notwendiger Pflegehilfsmittel gerne beratend und unterstützend zur Seite.

Der Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln beinhaltet die Erstbeschaffung, die eventuell notwendige Anpassung, die Instantsetzung und die Schulung zur korrekten Verwendung im Alltag. 

Für technische Pflegehilfsmittel sind Zuzahlungen des Versicherten in Höhe von 10% des Kaufpreises, höchstens allerdings 25 Euro je Pflegehilfsmittel, zu leisten. Es ist auch eine teilweise oder eine vollständige Befreiung von der Zuzahlung möglich. Dabei ist die „Belastungsgrenze“ nach §62 Abs. 1 SGB V (= Zuzahlungen je Versichertem nur bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze je Jahr) maßgebend.

Hilfsmittel (Krankenversicherung)

Alle gesetzlich Krankenversicherten haben Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln nach §33 SGB V. Diese Hilfsmittel sollen den Erfolg der Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine vorhandene Behinderung ausgleichen.

Die Versorgung mit derartigen Hilfsmitteln erfolgt durch Ihre Krankenkasse und umfasst die Erstbeschaffung, die eventuell notwendige Anpassung, die Instantsetzung und die Schulung zur korrekten Verwendung im Alltag.

Es gibt grundlegend zwei Arten von Hilfsmitteln:

  • Technische Hilfsmittel (z.B. Toilettenstühle)
  • Hilfsmittel zum Verbauch (z.B. Materialien zur Wundbehandlung/Verbandsmaterial).

Genehmigt werden nur notwendige Hilfsmittel. Die Krankenkasse überprüft die Notwendigkeit des Hilfsmittels im Hinblick auf den konkreten Einzelfall. Maßgebend dabei sind die Bestimmungen aus dem Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes. Dort werden die konkreten Anspruchsvoraussetzungen je Hilfsmittel beschrieben. Wir von der Diakoniestation Soest stehen Ihnen bei der Beschaffung notwendiger Hilfsmittel gerne beratend und unterstützend zur Seite.

Für Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung sind Zuzahlungen notwendig. Die Höhe der Zuzahlung richtet sich nach §61 SGB V unter Berücksichtigung der Belastungsgrenze nach §62 SGB V

 
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