Unsere Service-Nummer für den Raum Soest:

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Überblick

Die gesetzliche Krankenversicherung ist im Sozialgesetzbuch 5 (SGB V) geregelt und ist neben der Renten-, der Arbeitslosen-, der Unfall- und der Pflegeversicherung (vgl. Punkt „Pflegeversicherung“) ein weiterer Pfeiler des deutschen Sozialversicherungssystem und Teil des deutschen Gesundheitssystems.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zielen darauf ab, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Unter diese Leistungen fällt auch der Anspruch auf Häusliche Krankenpflege. Wir von der Diakoniestation können für Sie diese Leistungen in Ihrer eigenen Häuslichkeit erbringen.

Es besteht eine Versicherungspflicht für alle Menschen in Deutschland. Eine private Krankenversicherung ist ebenfalls möglich.

Häusliche Krankenpflege – Krankenhausvermeidungspflege

Alle Versicherten haben neben der ärztlichen Behandlung Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege. Dieser Anspruch besteht, wenn die Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist oder wenn die Krankenhausbehandlung dadurch vermieden oder verkürzt werden kann.

Die Kosten für einen Pflegedienst übernimmt die Krankenkasse, wenn die Behandlung:
  • medizinisch notwendig ist
  • ein Arzt sie verordnet hat
  • von keiner im Haushalt lebenden Person in angemessenen Umfang erbracht werden kann.
Der Leistungsanspruch besteht für bis zu 4 Wochen je Krankheitsfall (kann im Einzelfall auch für längere Zeit bestehen) und umfasst Leistungen der Grundpflege, der Behandlungspflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Zusätzlich zu Leistungen der Behandlungspflege sind Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung bei Vorliegen einer schweren Krankheit, bei akuter Verschlimmerung einer Krankheit, nach einem Krankenhausaufenthalt und nach einer ambulanten Operation angezeigt. Bedingung ist, dass keine Pflegebedürftigkeit vorliegt (vgl. Punkt „Pflegegrade“), sprich keine Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden. 

Das Genehmigungsverfahren entspricht, bei Verwendung des gleichen Formulars, dem Verfahren bei der Behandlungspflege (vgl. Punkt „Genehmigungsverfahren für Behandlungspflege“)
 
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